WM-Gernalprobe geglückt - Michael Teuber hat den 20. Titel im Visier

Bei der zweiten Station des Paracycling Weltcups in Emmen/Niederlande gewinnt Sparkassen-Rennfahrer Michael Teuber das Einzelzeitfahren und bestätigt seine Favoritenstellung für die Weltmeisterschaft.

fullsizeoutput 229fZwischen zwei WM-Vorbereitungstrainingslagen in den Hochlagen von Livigno/Italien und St. Moritz/Schweiz stand für den fünfmaligen Paralympicssieger Michael Teuber aus Odelzhausen (vom BSV München) der zweite Weltcup der Saison auf dem Programm. Vier Wochen vor der Weltmeisterschaft galt der Weltcup als Formtest und Generalprobe für den Saisonhöhepunkt im August. Allerdings fehlten mit dem Vizeweltmeister Ross Wilson aus Kanada und dem mehrfachen Bahn-Paralympicssieger Zangyu Li aus China zwei der stärksten Konkurrenten um den WM-Titel.

Sparkassen-Rennfahrer Michael Teuber fuhr nur seine Spezialdisziplin, das Einzelzeitfahren, das flache Straßenrennen sagte er aus trainingsbezogenen Gründen dagegen ab.

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Seriensieger im Zeitfahren bei den Deutschen Meisterschaften

Sparkassen-Rennfahrer Michael Teuber vom BSV München gewinnt bei den Deutschen Meisterschaften im Paracycling das Einzelzeitfahren über 20 Kilometer und wird Dritter im Straßenrennen.

Die Deutschen Meisterschaften wurden zum Vierten Mal in Köln im Rahmen der "Cologne Classics" ausgetragen. Es waren Teubers 22. Deutschen Meisterschaften und fast immer stand er im Einzelzeitfahren auf dem obersten Treppchen. Es stand also der "Kampf gegen die Uhr“ im Fokus des Weltmeisters, zumal alle fünf Solorad-Klassen mit einem Faktorsystem gemeinsam gewertet wurden, was den Titel wegen der größeren Konkurrenz besonders begehrt macht.

Ein weitgehend flacher und somit schneller, aber auch windausgesetzter Kurs war zu bewältigen. Zeitfahr-Paralympicssieger und DM-Titelverteidiger Michael Teuber durchfuhr den gut 20 Kilometer langen Kurs in einer Zeit von 29:18 Minuten (Schnitt 41 km/h) und distanzierte seine härtesten Rivalen aus der Nationalmannschaft deutlich. Zweiter wurde Matthias Schindler aus Nürnberg mit 47 Sekunden Rückstand. Das Podium wurde vom C3-Paralympicssieger im Straßenrennen, Steffen Warias (BSV München) komplettiert.

Das Straßenrennen am Pfingstsonntag führte 20 Runden über einen flachen, 2,2 Kilometer langen Rundkurs in Köln-Longerich, die Klassen C1 und C2 wurden gemeinsam gewertet. Aufgrund der geringen Streckenschwierigkeiten kam es zu keiner Selektion, so dass alles auf einen Zielsprint hinauslief. Diesen gewann der Berliner C1-Straßenweltmeister Pierre Senska vor Erich Winkler aus Landshut. Teuber rollte als Dritter durchs Ziel.

Michael Teuber zu den Rennen: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung und freue mich über die erfolgreiche Titelverteidigung im Einzelzeitfahren. Im Straßenrennen haben wir als bayerisches Team den Weltmeister attackiert, aber Pierre ist im Sprint so stark, dass wir am Ende nichts entgegenzusetzen hatten."

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vlnr.: Matthias Schindler, Michael Teuber, Steffen Warias

Nach Saisonauftakt: Weltcup-Führung für Michael Teuber

Der fünfmalige Paralympicssieger gewinnt das erste Weltcup-Einzelzeitfahren der Saison und führt die Weltcup-Gesamtwertung an.

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Nach Zeitfahr-Siegen bei der Bayerischen Meisterschaft und bei einem Europacup in Verolanuova/Italien stand für Sparkassn-Rennfahrer Michael Teuber beim Saison-Auftakt des Weltcups in Oostende/Belgien das bislang längste Einzelzeitfahren im Paracycling auf dem Programm: Der Weltradsportverband UCI hatte den „Kampf gegen die Uhr“ auf 27,8 Kilometer angesetzt. Ein flacher und windausgesetzter Kurs direkt am Atlantik musste 3 mal durchfahren werden.
Weltmeister Michael Teuber kam als ausgewiesener Ausdauerspezialist am besten zurecht und gewann in einer Zeit von 42:04 Minuten mit einem Schnitt von 39,7 km/h. Zweiter wurde sein bayerischer Teamkollege Erich Winkler aus Landshut mit 1:25 Minuten Rückstand, Billy Lister aus den USA komplettierte das Podium.

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Im Straßenrennen über 64 Kilometer bildete sich nach anfänglicher Selektion eine Spitzengruppe von 7 Fahrern. Im Zielsprint platzierte sich Teuber auf Rang 4, es gewann Teamkollege und Straßenweltmeister Pierre Senska aus Berlin. Im Gesamtweltcup konnte sich Teuber so die Führung knapp vor Senska, der das Einzelzeitfahren auf Rang 5 beendete, sichern.

"Meine Saisonvorbereitung lief nach Plan und ich konnte bei diesem langen Zeitfahren eine Top-Leistung abrufen. Klar musst du dich länger quälen, aber das war letztlich ein Vorteil für mich, denn als älterer und trainingsfleißiger Fahrer ist die Ausdauer meine wichtigste Stärke", meinte der 50-jährige Teuber mit einem Augenzwinkern nach dem Rennen.

Michael Teuber hat den Gesamtweltcup, der seit 2011 ausgetragen wird, bereits 5 Mal gewonnen, neben den WM-Titeln im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen gilt er als wichtigste Trophäe im Paracycling. Die nächste Station des Weltcups wird Emmen in den Niederlanden sein, das Weltcupfinale wird heuer im August in Baie-Comeau/Kanada ausgetragen.

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